Hier findet ihr alle Unterlagen zum Workshop
Präsentation (PPT), ergänzende Materialien, sowie weiterführende Links. Nutze die Inhalte gern zum Nacharbeiten, Vertiefen oder für den Transfer in deine eigene Praxis.
Modul 1: Prompt Basics & Datenaufbereitung
Im ersten Modul haben wir uns mit den Grundlagen wirkungsvoller Prompts beschäftigt – strategisch, inhaltlich und technisch.
Außerdem ging es darum, wie Informationen so aufbereitet werden, dass KI sie sinnvoll verarbeiten kann – durch klaren Kontext, relevante Inhalte und eine strukturierte Darstellung.
Links zum Workshop
Modul 2: Systemprompts, Assistenten und Metaprompting
Im zweiten Modul beschäftigten wir uns mit dem Aufbau und der Wirkung von Systemprompts, vertieften verschiedene Metaprompting-Techniken und entwickelten erste eigene KI-Assistenten-Konzepte – basierend auf konkreten Unternehmensproblemen als Vorbereitung für die Projektarbeit.
KI-Assistenten als Game-Changer: Von einfachen Prompts zu verketteten Workflows
Umsetzungsschwierigkeit: Mittel
In meiner Arbeit mit verschiedenen Unternehmen sehe ich immer wieder, mit welcher Geschwindigkeit sich KI-Kompetenzen entwickeln. Was vor einem Jahr noch als Zukunftsmusik galt, ist heute bereits praktischer Alltag in vielen Organisationen (und nein, ich erzähle hier nicht nur theoretisches Blabla).
Von der Theorie zur Praxis – Strategisches Prompting als Grundlage
Der Schlüssel zum erfolgreichen Einsatz von KI-Technologien liegt im strategischen Prompting. Ein fundamentales Prinzip sollten wir dabei nie vergessen: In unseren Workshops erleben wir eine Vielzahl kreativer Anwendungen – vom Meta-Prompting für Kreativaufgaben über spezialisierte Recherche-Prompts bis hin zu Deep-Research-Anwendungen für komplexe Analysen. Dabei zeigt sich immer wieder: Kritisches Nachfragen ist essentiell. Die erste Antwort einer KI sollte niemals als endgültig betrachtet werden.
KI-Assistenten – Spezialisierte digitale Mitarbeiter für Ihr Business
Was sind KI-Assistenten eigentlich genau? Ich stelle sie mir gerne als spezialisierte Mitarbeiter vor, die auf bestimmte Aufgaben trainiert sind. Sie bestehen im Kern aus:
- Einem System-Prompt (quasi ihre „Arbeitsanweisung“)
- Optional zusätzlichen Dokumenten (ihr Kontext und Hintergrundwissen)
Diese Assistenten können wiederkehrende Aufgaben nach einem ähnlichen Schema übernehmen und sorgen für konsistente Ergebnisse. Bei ChatGPT heißen sie „ChatGPTs“, bei Claude „Projekte“ und andere Plattformen haben ihre eigenen Bezeichnungen.. manchmal frage ich mich, warum die Anbieter nicht einfach einheitliche Begriffe verwenden können.
Praktische Anwendungsfälle, die heute schon funktionieren
In unserer Beratungspraxis haben sich einige besonders wertvolle Anwendungsfälle herauskristallisiert:
- Ein „Aufgabenprüfer“, der E-Mail-Verläufe analysiert und daraus strukturierte To-Do-Listen erstellt
- Ein „Projektmanagement-Assistent“, der aus E-Mails Scrum-Sprint-Planungen generiert (ein echter Zeitsparer)
- Ansätze zur Wissensverwaltung, die interne Dokumente und Richtlinien zugänglich machen
- Interaktive Lern-Tools, die aus Workshop-Unterlagen erstellt werden können
Der Social Media Assistent – Ein praktisches Beispiel aus der Praxis
Um die Konzepte greifbar zu machen, hier ein konkretes Beispiel: Ein Social Media Assistent für LinkedIn- und Instagram-Beiträge. Die wichtigsten Komponenten dabei:- Ein aussagekräftiger Name
- Klare Instructions (System-Prompt)
- Relevante Knowledge (Dokumente als Kontext)
Die Zukunft liegt in der Verkettung spezialisierter Assistenten
Einer der spannendsten Aspekte unserer Forschung: Die Zukunft liegt nicht im Bau eines „Alleskönnners“, sondern in der strategischen Verkettung mehrerer spezialisierter Assistenten. Mit der „Add“-Funktion können mehrere Assistenten in einem Chat kombiniert werden.- Erster Assistent: Auswertung von Studien nach bestimmtem Schema
- Zweiter Assistent: Politischer Analyst für tagespolitische Perspektiven
- Dritter Assistent: Briefingschreiber für Politikeransprache
- Vierter Assistent: Aufbereitung als Social Media Content
Plattform-Vergleich – Wo finde ich den richtigen Assistenten?
Ein wichtiger Aspekt bei der Implementierung von KI-Assistenten ist die Wahl der richtigen Plattform. Hier ein kurzer Überblick:- ChatGPT: Der vielseitige Allrounder mit schneller Weiterentwicklung und vielen Features zu gutem Preis
- Claude: Besonders geeignet für kreative Tätigkeiten im Marketing, mit hoher ethischer Ausrichtung (mein persönlicher Favorit für kreatives Schreiben)
- Microsoft Copilot: Vorteilhaft für Teams-Integration und SharePoint-Anbindung
- Kali: System mit hohem Datenschutzstandard, genutzt von öffentlichen Einrichtungen und Kliniken
- LangDoc: Hosting-Plattform für verschiedene LLMs ohne Einzellizenzen, mit der Besonderheit von Formularfeldern als Eingabe
Datenschutz – Ein kritischer Aspekt, den Sie nicht ignorieren sollten
Projects vs. ChatGPTs – Kleine, aber wichtige Unterschiede
- Projects speichern alle Konversationen zu einem Thema an einem Ort
- Bei Projects können Dokumente hochgeladen werden, die für alle Chats im Projekt verfügbar sind
- ChatGPT-Assistenten können in einer Kette verknüpft werden, Projects nicht
„Prompt to Practice“ – Vom Wissen zum Können
- Canvas als visuelles Moderationstool
- Entwicklung von Use Cases in Teams
- Change Management im Kontext der KI-Implementierung
- Systemisches Fragen für bessere Prompts
Fazit – Von der Theorie zum echten Business-Nutzen
KI-Assistenten sind weit mehr als eine technische Spielerei – sie bringen echte Expertise ein und können Ihren Arbeitsalltag revolutionieren. Der Schlüssel liegt in einem durchdachten System-Prompt mit klarer Rolle und Stil sowie der strategischen Verkettung mehrerer spezialisierter Assistenten für komplexe Workflows. Die Zukunft des Arbeitens liegt nicht im Ersetzen menschlicher Kreativität, sondern in der intelligenten Ergänzung durch spezialisierte KI-Assistenten, die uns die Routineaufgaben abnehmen und mehr Raum für echte Innovation schaffen.5 praktische Tipps für Ihren Einstieg in die Welt der KI-Assistenten:
- Starten Sie klein – Beginnen Sie mit einem einzelnen, klar definierten Anwendungsfall
- Investieren Sie in den Prompt – Die Zeit, die Sie in die Entwicklung klarer Anweisungen investieren, zahlt sich mehrfach aus
- Feedbackschleifen einbauen – Lassen Sie die Ergebnisse Ihrer Assistenten regelmäßig überprüfen und verfeinern
- Datenschutz beachten – Wählen Sie die passende Plattform je nach Sensibilität Ihrer Daten
- Spezialisierung statt Universallösung – Mehrere spezialisierte Assistenten führen zu besseren Ergebnissen als ein „Alleskönner“
Modul 3: Vom Bedarf zum AI-Usecase
Im dritten Modul setzten wir uns intensiv mit verschiedenen Moderationsmethoden wie dem Einsatz von Canvas-Techniken auseinander. Ergänzend dazu behandelten wir grundlegende Aspekte des Change Managements sowie die Chancen und Verantwortlichkeiten, die mit der Rolle des Agile Coaches verbunden sind. Den praktischen Teil bildete ein Workshop, in dem wir den gesamten Prozess – von der Identifikation eines Use Cases bis hin zur Implementierung eines Minimum Viable Products (MVP) – aktiv durchliefen.
Hier ein paar gute YouTube-Channels
Besprochene Links
Modul 4: Unterschiede und Mehrwerte der LLMs
Im vierten Modul analysierten wir verschiedene KI-Modelle wie GPT-4, Claude, Gemini oder Karli hinsichtlich ihrer Stärken, Grenzen und Einsatzmöglichkeiten. In einer praktischen Übung wählten wir passende Modelle für konkrete Use Cases aus und begründeten unsere Entscheidungen.
Modul 5: Automatisieren Basics
In diesem Modul haben wir gelernt, wie sich wiederkehrende Aufgaben mit Hilfe von KI und Automatisierungstools vereinfachen lassen.
Wir haben verstanden, wie Automatisierungen aufgebaut sind – mit Trigger, Daten, Prozess und Aktion.
Modul 6: Über den Tellerrand (Multimodale KI)
In diesem Modul hast Du erlebt, wie multimodale KI aus Workshop-Materialien wie Notizen, Bildern und Audio neue Formate wie Videos, Podcasts und Songs erzeugen kann. Du hast praxisnahe Tools kennengelernt und kreative Wege ausprobiert, Inhalte wirkungsvoll zu recyceln.
Der Fokus lag darauf, KI gezielt zur emotionalen, barrierefreien und effizienten Kommunikation einzusetzen
Simon Micheler
Simon Micheler ist Gründer von KI Alpin und Experte für generative KI-Strategien für KMUs. Mit einem Hintergrund in KI-Strategie (Universität Oxford) und Erfahrung in Digitalisierung sowie Filmproduktion verbindet er technisches Wissen mit praxisnaher Umsetzung.
Georg Braun
Georg Braun unterstützt Führungskräfte, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Arbeitsgruppen dabei, ihre Entwicklungspotenziale zu erkennen und zu nutzen. Seine Kernkompetenzen als Facilitator liegen in der Verknüpfung von Coaching, Technologie und Projektmoderation.